AltersvorsorgeFinanzierungVersicherungKapitalanlage
 
Investmentfonds

Ratgeber: Investmentfonds als Kapitalanlage

Was sind Investmentfonds?

Ein Investmentfonds stellt das Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellschaft dar, in dem diverse Vermögenswerte vertreten sind. Die Kapitalanlagegesellschaft sammelt die Beiträge zahlreicher Anleger und legt diese in Aktien, festverzinslichen Wertpapieren, Devisen, Immobilien und ähnlichem an. Die Anleger sind Miteigentümer des Fondsvermögens und erhalten regelmäßige Ertragsausschüttungen.

Für das professionelle Management und die ständige Überprüfung der Rentabilität des Fondsvermögens ist die Kapitalanlagegesellschaft verantwortlich. Das bedeutet für den Investor, dass für ihn keinerlei Aufwand in Bezug auf die Verwaltung seiner Anteile oder die Beobachtung des Marktes anfällt. Auf Grund der Anlage in zahlreichen Vermögenswerten partizipiert der Anleger von der Entwicklung der Börse und ist trotzdem nur einem begrenzten Risiko ausgesetzt. Einem Verlust kann weitesgehend vorgebeugt werden, da etwaige Verluste einzelner Werte durch Gewinne anderer Werte wieder aufgefangen werden, was insgesamt zu einer sehr positiven Entwicklung des Fonds führt. In jedem Falle stellt ein Investmentfonds durch die Diversifikation ein deutlich geringeres Risiko dar, als eine Direktanlage z.B. in Aktien mit sich bringen würden.

Ein weiterer Vorteil des Investmentfonds ist, dass der Anleger schon mit geringen Beiträgen in den Fonds investieren kann und sogar Werte erwerben kann, die für Privatanleger direkt nicht zugänglich wären. Darüber hinaus kann der Anleger von der staatlichen Förderung in Form der Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 19% p.a. profitieren, sofern er seine vermögenswirksamen Leistungen in einen Investmentsparplan mit mindestens 60% Aktien anlegt. Die Vertragslaufzeit beträgt sieben Jahre. Durch die regelmäßigen Beiträge in gleichbleibender Höhe erwirbt der Anleger je nach Marktsituation und Kurs des Fonds unterschiedlich viele Fondsanteile. Man spricht hierbei von einem günstigen Durchschnittserwerbskurs, was auch als Cost average effekt bezeichnet wird.